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Rezension zu „Die Schöpfer der Wolken“ oder auch: mein Versuch einer Lobhymne an Marie Graßhoff

Hier findet ihr nähere Informationen zum Buch

 

 

Der Klappentext:

 

Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.

Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.

 

 

Meine Meinung:

 

Es ist gerade (also während ich diesen Beitrag schreibe) 00:35 Uhr und ehrlich gesagt fällt es mir gerade sogar schwer, nur diesen Satz zu Ende zu schreiben, denn nachdem ich gerade „Die Schöpfer der Wolken“ beendet habe, wirbeln so viele Gedanken durch meinen Kopf, dass ich kaum noch klar denken kann.

Mein Gefühl sagt mir jetzt schon, dass meine Rezension zu diesem Buch nicht mal im Ansatz an dieses Buch heran kommt oder ich auch nur annähernd meine Gefühle dazu in Worte fassen kann, aber ich versuche es trotzdem.

Jeder der meine Rezension zu „Kernstaub“ (ebenfalls von Marie Graßhoff) gelesen hat, weiß, wie begeistert ich von ihren Büchern bin, denn niemand schreibt Bücher wie sie.

Marie schafft es immer wieder, mich absolut in die Irre zu führen, weshalb ich das Buch sehr spannend fand und es nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Da dachte ich, ich hätte endlich mal heraus, was genau abgeht und -zack! alles ist anders als gedacht.

Ich kenne keinen Autor, der so viel für die eigenen Bücher recherchiert wie Marie und genau diese Liebe zum Detail und die Recherche merkt man auf jeder Seite und in jedem Wort.
Sie gibt sich so viel Mühe, dass ich nur allein deshalb schon absolut begeistert von ihren Büchern bin.

Hinzukommen ihre wirklich tollen und realistisch Charaktere, die der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre verleihen. Sie sind so authentisch, dass ich mich jetzt, nach dem ich das Buch beendet habe, fühle, als hätte ich echte Freunde hinter mir gelassen und verloren.

Was meiner Meinung nach das Schönste an Maries Büchern ist: der Schreibstil. Kein anderer Autor schafft es so mit Worten umzugehen wie Marie. Ihre Art zu Schreiben, Bilder, sogar ganze Welten, Dimensionen und Universen in meinem Kopf hervorzurufen und entstehen zu lassen ist einzigartig.
Und: niemand schreibt so schön, poetisch, melancholisch, humorvoll und genial wie Marie.
Jedes Wort verzaubert, ist genau passend gesetzt, beflügelt, ruft tausend Gefühle gleichzeitig hervor und bringt den Leser zum Nachdenken.

Ich wünschte wirklich ich besäße so viel Talent wie Marie und könnte in Worten ausdrücken, was dieses Buch in mir ausgelöst hat, wie sehr es mir gefallen hat und wie begeistert ich bin, aber egal was ich schreibe, es wird Marie und ihren Büchern nicht gerecht.
Deshalb: lest ihre Bücher und findet heraus, was ich meine.

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