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„Die Seele des Wächters“ von Stephan R. Bellem

 

Hier findet ihr nähere Informationen zum Buch

 

 

Der Klappentext:

 

»Fliegen wird die Welt verändern!« 
 
Auf dem Kontinent Rhilok herrscht seit Jahrhunderten ein brüchiger Frieden zwischen den magischen Völkern – gesichert von der ultimativen Vernichtungsmaschine: dem Wächter. 
So kann der junge Gnom Rhaflit seinem Erfindertum nachgehen. Nach der Armbrust, Morfius’ Gesetz und dem Demeterschen System ist seine dampfbetriebene Flugmaschine das Gespräch unter den gnomischen Ingenieuren. 
Doch als die Orks plötzlich einen Krieg beginnen, muss er erkennen, dass nicht nur der Verantwortung für seine Heimat übernimmt, der eine Waffe trägt. 
Mit einem Mal ist Rhaflits Prototyp die letzte Hoffnung auf Hilfe, bevor der Wächter erwacht und alles vernichtet … 

 

 

Meine Meinung:

 

Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, habe ich mit allem gerechnet. Mit einer netten Geschichte über ein paar Gnome und Zwerge. Ein bisschen High Fantasy halt. Damit will ich nicht sagen, dass ich keine oder schlechte Erwartungen an das Buch hatte, nur wusste ich einfach wirklich nicht, was da auf mich zu kommt.
Ich konnte ja nicht ahnen, dass mich ein Meisterwerk erwartet.

Als allererstes wage ich mal einen sehr gewagten Vergleich: dieses Buch kann dem Hobbit und auch dem Herr der Ringe definitiv das Wasser reichen, denn dieses Buch ist wirklich ein Meisterwerk (ja, ich weiß, ich wiederhole mich – aber es ist nunmal einfach genial).

In dieser Geschichte sitzt einfach jedes Wort am richtigen Fleck, jeder Satz ist wohl überlegt, jede Szene bis ins kleinste Detail ausgetüftelt und in jedem Detail, jeder Bewegung steckt so viel Liebe, Präzision und Feingefühl, dass ich nur darüber staunen kann, wie man so eine Geschichte erschaffen kann.

Zur Handlung: sie ist genial. Ich fand sie nicht zu sehr hervor sehbar, wohl durchdacht und vor allem sehr schön zu lesen. Jeder Satz hat Spaß gemacht zu lesen und die Handlung war immer spannend. Ich hätte am liebsten das ganze Buch in einem Rutsch verschlungen (zu blöd, dass ich schlafen, essen und in die Uni, so wie zur Arbeit gehen muss).

Die Charaktere dieses Buches würde ich am liebsten alle zu mir nach Hause einladen, um sie noch näher kennen zu lernen. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und werde sie da auch nicht so schnell wieder rauslassen.
Duibel und Rhaflit mit ihren genialen Ideen und ihrem liebenswerten Wesen, dass immer an das gute im Menschen (oder Gnom, Ork oder Elf) glaubt. Kerellic mit seiner manchmal etwas mürrischen, aber genauso liebenswerten Art.
Dolantan und Vargas, die sich ebenfalls in mein Herz geschlichen haben.
Alle Zwerge und Gnome, die ich für ihren Mut und Kampfgeist nur bewundern kann.
Als ich das Buch zu geklappt habe, hat es sich wirklich wie ein Abschied angefühlt – für mich immer ein gutes Zeichen dafür, wie viel mir die Geschichte und die Charaktere bedeuten.

Rhilok als Ort der Handlung hat mir auch sehr gut gefallen. Vor allem die Hallen Invars, die Stadt der Zwerge und das Gebirge würden ich zu gerne mal wirklich sehen können.
Aber dank der tollen Beschreibung kann ich mir die Orte zum Glück wenigstens so vorstellen, als hätte ich sie bereits gesehen.

Damit wären wir auch beim Schreibstil des Autors. Stephan schreibt absolut genial. Mal ist die Geschichte mehr Bericht, dann wieder eine Erzählung, eine Actiongeschichte und eine Liebesgeschichte – an das geschriebene Wort und an die zu erzählende Geschichte.

Ihr könnt euch schon denken, was jetzt kommt oder?
Richtig. LEST DIESES BUCH! ES IST GENIAL!
Diese Geschichte hat sich definitiv in mein Herz geschlichen und ich hoffe sehr, dass ich irgendwann nochmal die Gelegenheit habe nach Rhilok und zu den Gnomen und Zwergen zurückzukehren.
(Das war übrigens mein Wink mit der Zaunfabrik, Stephan)

Übrigens: Stephans Kurzgeschichte „Der Jäger“, die in der Anthologie „In Hexenwäldern und Feentürmen“ im Drachenmond Verlag erschienen ist, kann ich euch ebenfalls nur wärmstens ans Herz legen.

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