
„Atlantia“ von Ally Condie
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Zum Inhalt:
Die beiden Zwillinge Rio und Bay leben in der Unterwasserstadt Atlantia. Dort kann jeder in einer Zeremonie mit 16 Jahren entscheiden, ob er/sie Unten in Atlantia bleiben oder nach Oben gehen will. Allerdings darf von Geschwisterpaaren immer nur einer nach Oben gehen. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter beschließen die beiden Zwillinge im Unten, in Atlantia, zu bleiben. Doch während der Zeremonie entscheidet sich Bay nach Oben zu gehen ohne vorher mit Rio gesprochen zu haben. So bleibt Rio alleine zurück. Sie beschließt einen Weg zu finden nach Oben zu gelangen und ihre Schwester wiederzufinden. Unerwartete Hilfe bekommt sie von ihrer Tante, der Schwester ihrer Mutter, mit der sie vorher kein gutes Verhältnis hatte.
Bei ihren Versuchen an die Wasseroberfläche zu gelangen deckt Rio tiefverborgene Geheimnisse ihres Volkes auf, welche ihr ganzes Leben und die Situation ändern.
Meine Meinung:
Zwar war es toll, dass endlich mal keine Liebesbeziehung im Vordergrund stand, sondern die Beziehung der beiden Schwestern, aber ich habe im Nachhinein das Gefühl, dass eigentlich nichts passiert ist.
Bay als Charakter konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Als Zwillinge ist man sich doch besonders nah, vor allem nach dem Tod der Mutter. Wieso redet sie nicht mit Rio?
Rio ist zum Teil leider einfach nur nervig und naiv. Bei manchen Versuchen (oder auch nur Ideen) nach Oben zugelangen, konnte ich mir nur die Haare raufen.
Was allerdings super gut war: der Schreibstil von Ally Condie. Jeder der schon die Trilogie um Cassia & Ky gelesen hat, weiß wie gut sie schreiben kann. Der Schreibstil ist wirklich einer der Punkte, der dieses Buch lesenswert macht.
Alles in allem war das Buch gut bis in Ordnung, mir hat nur leider eine richtige Handlung gefehlt.
Gib dem Buch trotzdem eine Chance, denn das Lesen hat mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht und das ich das Buch innerhalb weniger Tage gelesen habe, spricht irgendwie für sich. So schlecht kann es also gar nicht gewesen sein.

