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„Schenkt mir ein Wunder“ von Jacquie Gordon

 

Hier findest du nähere Informationen zum Buch

 

 

Zum Inhalt:

 

Bei diesem kann und werde ich nicht spoilerfrei schreiben, da einem durch den Klappentext, die Einleitung und dem eigenen gesunden Menschenverstand klar ist: hier geht es nicht um einen Kampf gegen eine Krankheit, den man gewinnen kann. Das ist ein Kampf, den man führt, um das Beste aus dem Leben zu machen. Denn Mukoviszidose ist immer noch eine unheilbare Krankheit, an der immer noch zu viele Menschen sterben.
In diesem Buch beschreibt Jacquie Gordon den Kampf ihrer Tochter Christine gegen die Krankheit Mukoviszidose, eine unheilbare Lungenkrankheit. Hierbei geht es nicht rein um die medizinischen Untersuchung oder den Verlauf der Krankheit, sondern auch um das fast normale Leben eines Mädchen, dass nie aufgegeben hat zu kämpfen und immer das Beste aus allen Situationen gemacht hat.

 

 

Meine Meinung:

 

Ich bin 12 Jahre alt und gehe hoch auf den Dachboden meiner Eltern. Ich schaue mir all die Bücher an, die dort oben stehen, kann gar nicht genug davon bekommen. Während ich die lange Reihe entlang gehe, bleibe ich an einem Buch hängen. Vorne auf dem Cover ist ein hübsches Mädchen abgebildet. Ich nehme es mir aus dem Regal, fange an zu blättern und beginne die ersten Seiten zu lesen. Aber ich merke, dass es nicht der richtige Moment ist. Ich bin noch nicht reif oder erwachsen genug für dieses Buch. Und ich merke, dass wenn ich jetzt dieses Buch lesen würde, ich es mir mehr kaputt machen würde, weil ich es nicht zu schätzen wüsste.
Also lege ich das Buch wieder weg, aber immer wenn ich wieder auf dem Dachboden bin, zieht es mich magisch an. Als ich 15 bin, fange ich das Buch erneut an. Jetzt bin ich 19 Jahre alt, dieses Buch ist ein Lieblingsbuch und ich habe es bestimmt schon 5 oder 6 Mal gelesen.

Ich glaube nicht, dass mir dieses Buch nur so gut gefällt, weil ich mich von ihm wie magisch angezogen fühle. Dieses Buch ist einfach besonders.
Mir hat besonders der Schreib- und Erzählstil gefallen. Man bekommt einen guten Überblick über die Krankheit und wie sie bei Christine verläuft. Außerdem ist es eine gute Kombination aus Christine’s Tagebüchern, dem Blickwinkel ihrer Mutter oder von Verwandten und dem ihrer Freunde.
Obwohl dieses Buch eine Biografie ist und man dementsprechend nicht wirklich von „Spannung“ reden kann, konnte und wollte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Christine ist ein so wundervolles und besonderes Mädchen. Ihr Kampf macht so viel Mut. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch geprägt und beeindruckt hat.
Dieses Buch zeigt mir immer wieder, dass man auch in den dunkelsten Momenten Licht und Hoffnung findet. Dass es sich immer lohnt zu kämpfen. Dass wir alle, die gesund sind, viel dankbarer dafür sein sollten. Dass wir alle kaum verstehen worum es im Leben wirklich geht.

Jacquie Gordon schreibt mit so viel Liebe, so viel Verständnis und vor allem Hoffnung, dass einem warm ums Herz wird. Faszinierend, was für eine wundervolle Geschichte man aus einem Alphabet mit nur 26 Buchstaben machen kann. Ich weiß nicht, ob ich für so eine Erzählung jemals die passenden Worte finden könnte.

Dieses Buch musst du einfach lesen. Es ist so wunderschön, es macht so viel Mut, es gibt so viel Hoffnung. Lies es, lass dich verzaubern und entdecke dein Leben ganz neu. Tu es einfach.

 

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