Rezension

„Traumschreiter – Tochter der gekenterten Reiche“ (Band 1) von Sebastian Meissner

Hier findet ihr nähere Informationen zum Buch

Der Klappentext:

Ein Reich des Lichts, bedrängt von Alb.
Haie schwimmen, wo Mammuts stapfen, denn Wasser und Luft sind eins.

In einer Welt jenseits der menschlichen Träume kämpft sich die Traumschreiterin Wassilissa aus dem Schlund der Mahre zurück in die Schleier der Zivilisation.
Sie findet ihr Volk bedroht und gespalten vor. Als sie dem Konflikt nachgeht, lernt sie Freund wie Feind zu misstrauen. Nur auf Ulu, Wassilissas Gefährten, ist immer Verlass. Und auf ihr Talent, jede Antwort zu finden, wenn sie lange genug wühlt. Ihre Beharrlichkeit hält Wassilissa nahe am Abgrund – aber dort kennt sie sich aus.
Diesseits der Träume verliebt sich Arthur ausgerechnet in Julia, die Freundin seines Bruders. Erstmals im Leben schrecken ihn weder Scham noch Streit und damit wählt er ein Schicksal, das mehr als seine Welt verändert.

Meine Meinung:

Zunächst einmal vielen lieben Dank an Sebastian für das Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr gefreut, deinen Debütroman lesen zu dürfen!

Nun kommt auch schon der schwierige Teil dieses Beitrags, denn ich weiß immer noch nicht, wie genau ich das Buch bewerten soll.
Die Grundidee der Geschichte fand ich sehr interessant und wirklich toll, nur hat mir die Umsetzung nicht ganz gefallen.
Eigentlich kann ich nicht mal sagen, dass mir die Umsetzung nicht gefallen hat, sondern viel eher, dass ich leider nicht viel von der Geschichte verstanden habe.

Ein großes ‚Problem‘ sehe ich bei dieser Geschichte leider wirklich in der Umsetzung. Mir haben einfach viele Details gefehlt, bei denen ich das Gefühl hatte, dass der Autor sie während des Schreibens ganz klar vor Augen hatte, sie für ihn aber so selbstverständlich waren, dass er sie nicht aufgeschrieben hat – nur leider bin ich als Leser nicht so sehr in der Welt drin, dass ich dann weiß, worum es geht.
Viele Fachbegriffe werden verwendet, die das Lesen leider auch deutlich erschweren.
Am Ende des Buches befindet sich zwar ein Glossar, in dem alle Begriffe erklärt werden, aber wenn Fachbegriff A mit Fachbegriff B und der wiederum mit Fachbegriff C und D erklärt wird, verstehe ich leider auch beim 3. Lesen immer noch nur die Hälfte und einen Gesamtüberblick über die Struktur der Geschichte habe ich leider auch trotzdem nicht.
Alles in allem habe ich leider wirklich nur höchstens die Hälfte der Handlung verstanden – was ich wirklich schade finde, denn – um es noch einmal zu betonen – die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen.

Dadurch, dass ich so wenig verstanden habe, fand ich das Buch leider auch nicht ganz so spannend, was aber wirklich nur daran liegt, dass ich einfach nicht richtig in die Handlung hineingefunden habe.
Auch emotional konnte mich das Buch leider nicht berühren, da die Protagonisten relativ kühl und distanziert bleiben.

Der Schreibstil des Autors hat mir hingegen wirklich gut gefallen – Sebastian schreibt sehr poetisch und hat ein ganz besonderes Gespür dafür, Worte wunderschön miteinander zu verbinden. Das war wirklich sehr gut!

Alles in allem fällt es mir immer noch schwer abschließend etwas zu dieser Geschichte zu sagen.
Ich glaube einfach, dass der Autor viel mehr im Kopf hatte, als er geschrieben hat und habe die Hoffnung, dass wir als Leser in Band 2 mehr Informationen und einen Überblick über diese faszinierende Welt erhalten.

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