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„Léon und Claire – Er trat aus den Schatten (1)“ von Ulrike Schweikert

 

Hier findest du nähere Informationen zu diesem Buch

 

 

Zum Inhalt:

 

Claire Nicolas ist gerade von Amerika nach Frankreich gezogen und wohnt nun in Paris, der Stadt der Liebe. Ihre neuen Klassenkameraden sind fast alle nett und sie wird auch direkt auf Adrien’s Party eingeladen. Allerdings ist es keine normale Party, sondern eine illegale in den Katakomben von Paris.
Als plötzlich die Polizei die Party stürmt, gerät Claire in Panik, denn auf keinen Fall möchte sie von ihren Eltern aus einer Polizeizelle abgeholt werden.
Doch dann taucht Léon auf, der sie direkt aus den Katakomben hinausführt und ihr somit eine Menge Ärger erspart. Aber wer genau ist Léon eigentlich? Wo kommt er her?
Das solltet ihr schnell herausfinden, indem ihr das Buch lest!

 

 

Meine Meinung:

 

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch anfangt und ihr nach den ersten 30 Seiten schon merkt, dass da eine ganz besondere Geschichte auf euch wartet?
So ging es mir mit diesem wundervollen Buch!

Eine Geschichte wie diese habe ich noch nicht gelesen, einfach weil mir das Thema „Licht gegen Dunkel“ noch nie unter gekommen ist.
Auch die Umsetzung dieses Thema fand ich sehr gut. Der Handlungsort Paris ist nicht nur wunderschön, sondern passt mit seinen Katakomben auch perfekt zur Geschichte.

Die Handlung konnte mich von Anfang an komplett für sich einnehmen.
Auch wenn es verhältnismäßig lange gedauert hat bis man als Leser das Thema wirklich erklärt bekommt, war es an keiner Stelle wirklich unverständlich.
Im Nachhinein fühlt es sich für mich so an, als wäre das Buch nicht nur 474 Seiten lang gewesen, sondern deutlich länger aufgrund der vielen Dinge, die passiert sind.
An keiner Stelle kommt Langeweile auf.

Die Charaktere fand ich durchweg sehr gut, da sie perfekt harmonieren.
Claire hat mir nicht ganz so gut gefallen, da sie mir manchmal zu naiv und leichtgläubig war, auch wenn es zur Geschichte und Handlung gepasst hat.
Léon hingegen hat mir super gut gefallen, da sein mysteriöser und undurchschaubare Charakter sehr fasziniert und teilweise auch sehr berührend ist.
Auch alle anderen Charaktere bringen die perfekte Stimmung in die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir größtenteils sehr gut gefallen.
Was man beim Lesen allerdings wirklich merkt ist, dass sie eine deutsche Autorin ist, was überhaupt nicht negativ gemeint ist.
Im Gegenteil: ich finde es richtig klasse, wenn deutsche Autoren auch mal Wörter benutzen, die vielleicht nicht ganz so alltäglich sind und auch in keiner Übersetzung verwendet werden.
Außerdem war der Schreibstil zu erwachsen für ein Jugendbuch, was mich aber nicht unbedingt gestört hat.
Außerdem hat die Autorin teilweise sehr französische Dinge mit eingebaut, weshalb ich es ab und zu ein bisschen schwierig zu folgen fand, wenn man den Ort oder diese Art der Franzosen nicht kennt.
Trotzdem würde ich insgesamt sagen, dass er sehr gut war, da die emotionalen Szenen mich sehr berührt und die spannenden Szenen mich haben mitfiebern lassen.

Alles in allem fand ich das Buch sehr gut. Besonders gut gefallen hat mir der Handlungsort Paris und die außergewöhnliche Handlung, die definitiv abwechslungsreich und mal was anderes ist.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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